, Gruber Noemi

Wo sich Kindheitsträume erfüllen

Am 14./.15. November fand in Marbach die jährliche Turnerunterhaltung unter dem Motto "Villa Belle Mer - Wo sich Kindheitsträume erfüllen" statt.
 
Die Geschwister Sandrine und Claude entdecken eine Annonce, in der die Villa Belle Mer zum Verkauf steht. Am Ort ihrer Kindheitserinnerungen, zwischen Lavendel und Olivenbäumen, wollen sie ihre Träume verwirklichen und gemeinsam die Villa übernehmen – auch wenn Claude schon ein kleines Café, statt einer Villa genügt hätte. Die verschiedenen Riegen des STV Marbach starteten das Projekt gemeinsam mit den beiden und verzauberten mit einem Dutzend abwechslungsreichen Vorführungen.
 
Farbenfrohe Darbietungen im und ums Hotel
«Alle Turnerinnen und Turner, die am Wochenende an den drei Vorstellungen auf der Bühne standen, hatten ihren Platz gefunden. Für Sofia und Leon war es klar, dass sie am liebsten vorne in der Mitte turnen und das Tanzen ebenso mögen wie ihr Kostüm. Andere stehen lieber hinten rechts oder übernehmen eine andere Aufgabe in der Organisation, die ebenso wichtig ist für ein aktives Vereinsleben», so OK-Präsidentin Lia Zünd und Turnvereinspräsident Stefan Jäggi einführend. Die Geräteturner von der Jugend bis zu den Aktiven eröffneten den Abend mit farbenfrohem Bodenturnen und die Mädchen und Knaben des Elki zeigten im Hausgarten ihre ersten Schritte im Turnen, zusammen mit ihren Vätern und Müttern. Nach der Pyjamaparty mit Kissenschlacht der Kitu und Mini-Turnerinnen waren es die Gspängstli (Gymnastik klein und Gym Gruppe Jugend), die ins Hotel einzogen.
 
Von Detektiven und verschobenen Skulpturen
Am folgenden Morgen ging es statt zur vorgesehenen Vertragsunterzeichnung auf die Suche nach der plötzlich verschwundenen Hotelbesitzerin Bernadette. Sandrine und Claude standen allein da, als Hotelgast Hanspeter Gerber einchecken wollte. Improvisiert versuchten sie alle Tätigkeiten und Programmpunkte des Hotels zu managen, während sie gemeinsam mit den Detektiven (Jugi klein) verzweifelt auf die Suche nach Bernadette gingen. Einen Bocciaabend, dem Input von Hotelgast Gerber, setzte die Damenriege gekonnt um. Zudem war das Spa trotz dem Umbau ein Erlebnis (Jugi mittlere Mädchen und Knaben). In den nächsten Tagen kam es immer wieder zu skurrilen Zwischenfällen. Das Licht blieb aus, Koffer verschwanden, Skulpturen erwachten und ein Hausgeist schien sein Unwesen zu treiben. Während Jules Sandrine und Claude unterstützte, verfolgte die vermeintlich verschwundene Villabesitzerin Bernadette die Veränderungen im Hintergrund akribisch und wunderte sich, als die Skulpturen (Gymnastik Bühne, Aktive Turner) nicht mehr am richtigen Ort standen.
 
Der Villaschlüssel geht an die neuen Besitzer
An der Bar wurden neumodische Cocktails gemixt (Jugi grosse Mädchen) und bei der Gala-Night gestaunt. Natürlich wollte Claude auch noch ein bisschen sportliche Aktion ins Programm nehmen und lud zum morgendlichen Surfen (Jugi grosse Knaben). So ging die Ferienwoche von Hotelgast Gerber viel zu schnell vorbei, respektive der Check-out (Frauen- und Männerriege) verlängerte sich, da er erstmals seit 30 Jahren verschlief und damit mitbekam, wie Bernadette ins Hotel zurückkehrte und Sandrine und Claude den Villaschlüssel übergab. Diese lagen sich überglücklich in den Armen. Ein Stück aus dem Leben. Mit knallendem Korken und dem gemeinsamen Schlusstanz «C’est la vie» gipfelte der Unterhaltungsabend in einem letzten Höhepunkt. 
 
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Text und Bilder: Andrea Kobler